. Zum Textanfang springen. . Zum Untermenü springen.

Navigation:

Seitenübergreifendes Menü:

 

Hauptmenü:

Untermenü:

Inhalt

Verein - Fachgruppe für Taubblinde und Hör-/Sehbehinderte

Wenn einem Hören und Sehen buchstäblich vergehen

Taubblindheit ist eine Behinderung eigener Art. Sie ist mehr als nur eine Addition von Gehörlosigkeit und Blindheit. Beide Fernsinne sind geschädigt - die bittere Konsequenz heißt: Der Ausfall des einen Sinns kann nicht durch den anderen kompensiert werden.

Ein blinder Mensch erfasst durch Echo und Widerhall von Schritten die Größe eines Raumes, durch Motorenlärm die Richtung aus der Fahrzeuge in eine Straßenkreuzung einbiegen. Er schaltet sich über Radio, Kassetten, sprechende Computer in das Informationsangebot ein. Den Wegfall der visuellen Wahrnehmung gleicht er durch intensives Hören aus. Verliert er zusätzlich sein Gehör, so verliert er fast alle Möglichkeiten einer selbstbestimmten Lebensgestaltung.

Ein gehörloser Mensch hat es gelernt, mit voller Konzentration zu beobachten: den Gesichtsausdruck seines Gegenübers zu deuten und das gesprochene Wort von den Lippen abzulesen. Er verständigt sich mit anderen Gehörlosen über die Gebärdensprache. Das ist seine Muttersprache, die Kultur in der er zu Hause ist. Der Verlust des Sehens führt zum Zusammenbruch seiner Welt.

Ursachen können sein: Gehirnhautentzündungen, Schädel-Hirn-Traumata u.ä.. Die häufigste Ursache allerdings ist das Usher - Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Hörsehschädigung: Von Geburt an Gehörlosigkeit (Usher I) oder hochgradige Schwerhörigkeit (Usher II) in Verbindung mit einer Degeneration der Netzhaut, (Retinitis Pigmentosa (RP). Als Kinder sind die Betroffenen zunächst normalsehend. Von der Peripherie beginnend degeneriert ungefähr vom 7. Lebensjahr an die Netzhaut. Nachtblindheit und Gesichtsfeldeinschränkungen sind die Folge. Die Betroffenen werden röhren- oder tunnelsichtig. Die Degeneration führt zu erheblichen Beeinträchtigungen bis hin zu Blindheit. Zu diesem Zeitpunkt sind viele Betroffene gezwungen ihren Beruf aufzugeben.

In dieser Situation wird jede Hilfe gebraucht.

  • Selbständigkeit erhalten und Abhängigkeit überwinden
  • Selbstbewusstsein, Zuversicht und Lebensbejahung entwickeln
  • Neue Kommunikationstechniken erlernen
  • Überwindung der Einsamkeit und sozialen Isolation

Zurück zur Hauptseite der Fachgruppe für Taubblinde und Hör-/Sehbehinderte

Andere Fachgruppen:

nach oben

Neuigkeiten und besondere Themen:

Ihr Vorteil:
Die DBSV-Karte

Der BSVW bietet seinen Mitgliedern viele attraktive Vorteile. Aktuelle Informationen über die Vorteile der DBSV-Karte. Informieren Sie sich.
Externer Link:DBSV Mitgliedskarte

Mitglied werden

Der BSVW bietet seinen Mitgliedern viele attraktive Vorteile. Wir informieren Sie gerne.
 Mitgliedsantrag

BSVW kooperiert mit AMD Netz

LogoAMD-Netz NRW e.V.

Der BSVW ist Kooperationspartner im AMD Netz NRW e.V.
Das AMD Netz bietet Informationen und Kontakte für von dieser Augenkrankheit Befroffene.  direkt zum AMD Netz

zum Seitenanfang springen
|
Impressum